Wenn ich mir die Blogs und E-Mails all’ meiner Kollegen und Freunde, die im Moment versuchen mehr oder weniger Interessantes aus ihrem ach so spannenden Auslandsaufenthalt zu berichten (mich natürlich eingeschlossen), dann fällt auf, dass doch alle immer fauler werden … oder vielleicht merken wir irgendwann, dass es doch nur das ganz normale Leben ist … (gähn) … aber auch ich habe hier eigentlich eine Menge zu erzählen (nur um die zu informieren, die es interessiert -will hier keinen langweilen) …
Wo fange ich jetzt an … am besten im April … ja, lange ist’s her, aber ich hatte damals ja diesen Trip in den Süden gemacht … damals war auch nch dieses Ding, ähhh, ja genau, Sonne wird’s genannt, am Himmel und man hatte Abends einen kleinen Sonnenbrand. Auf diesem Trip sind wir ja auch mit einem Dampfzug gefahren. Nun habe ich endlich die Bilder davon bekommen. Piotr hat nämlich am Dienstag London Richtung Polen, Norwegen, Kanada und USA verlassen …
Also hier ein paar Bilder von der Zugfahrt … war ich da noch dick …

Vorne von einer Dampflok mit geschätzten (und ziemlich ruckeligen) 12 km/h gezogen …

… hatten wir hinten die Board-Bar gefunden. Das Bier hatte die typisch englische dezente Kühle …

… und nach einem so langen Marsch die Küste hätte BA First Class auch nicht besser sein können.

War zwar kein Hubschrauberflug über NY aber wir sind hier ja auch in England.
Dann machen wir einen großen Sprung in die letzte Woche – das Softballspiel gegen MAKE wurde gecanceled, weil MAKE nicht genug Spieler hatte. Wir haben dann aber noch ein Ersatzbüro gefunden, dass wir vernichtend geschlagen haben (Score: 35-14) und zwei Verletzungen (ein Arm und ein Knie) gesorgt haben.
Unglaublich aber wahr, ich habe sogar mal ein paar Bilder gefunden – überwiegend von Paulo „Lumberjack“ Costa.

Viel Platz im Regents Park … aber auch immer sehr voll.

Aber wehe, wenn er dann mal trifft …

Sam, die Homerun-Garantie – gut, wenn jede Base bestezt ist … 5 Punkte!!!

Kurz darauf hat der Pitcher einen von Sams Bällen an den Unterarm bekommen. Da war Schluss mit Lustig …

Aber es gibt ja noch „Camden Castle“ um sich wieder zu „vertragen“

… und dann wird es immer spät …

Was ist sonst noch passiert … ziemlich viel, aber nicht alles kann ich hier schreiben. Am gestrigen Freitag hatte ich mein 3-month-review und ich bin weiterhin bei AHMM angestellt. Entweder es stimmt, was man sagt und die Engländer sind wirklich zu höfflich um ehrlich zu sein, oder ich verkaufe mich doch ganz gut. Aber bei der Ausbildung (M.S.A. – Werbung)!!! Natürlich kam auch zur Sprache, wie lange ich denn noch bleiben möchte, da ich ja bei meiner Bewerbung davon sprach, Ende Oktober nach Münster zurückkehren um meine MA-Thesis zu beginnen. Für Alle, die es noch nicht wissen – ich kehre erstmal nicht zurück. Nicht vor kommendem März – es scheint wohl so zu sein, irgendwann wird man überall heimisch …
Ansonsten war noch die Bartlet Summershow – Jesus, Architekten – überall. Wäre da eine Bombe hochgegangen, eine Menge Investoren wären echt erleichtert gewesen. Vom kleinen Studenten (ich) bis zum mehr oder weniger erfolgreichen Star (Rogers -im pinken Hemd) war alles vertreten – da ich „einheimische“ Begleitung hatte, habe ich eine Menge Leute kennengelernt. Peter Cook habe ich aber nicht getroffen … soll aber da gewesen sein – ich glaube aber, der testet momentan, ob er jetzt bessere Sitzplätze bei BA bekommt …
Gestern war ich in den Spittelfield Markets auf dem letzten Abend von Soundwaves – noch nie „Noise“ gehört, der besser klang und gerade noch bei Spiegel Online gelesen und schon selber erlebt – die Rückkehr der Computer Nurdes – zwei Typen (wie man sich diese C64 Typen so vorstellt – Mr. PC – nicht Mr. Mac) die mit ihrem Ur-Alt-Commodore Computer Musik und Videos machen … schwer zu beschreiben, aber der ganze Film war in „Basic“ geschrieben und das war soviel Text wie in eine halbe E-Mail passt – über ein rotes Quadrat – sehr unterhaltsam … Naja, ohne es selber erlebt zu haben kaum zu verstehen.
Nu’ ist aber genug für heute … die Eva ist gerad hereingeschneit und ich werde mich jetzt mal echter Konversation zu wenden … Ich bin raus … (und schreibt mir – Kommentare oder E-Mails – wie sagte der Rene: Ihr seid diejenigen, die im Ausland sind)
P.S.: im Büro darf ich schon wieder einen neuen Wettbewerb machen - bin dort mittlerweile so etwas wie der „Experte“ für Hotels … und das nach 3 Monaten. Somit sind es jetzt drei Projekte – also genug zu tun.






