Archiv für Juli, 2007

181 m

Juli 26, 2007

Tower 42

Die letzten vier Tage hatte ich meine Eltern zu Besuch. Nun habe ich auch wieder einen Rechner (meinen alten fünf Jahre alten Rechner aus dem Studium …) Aber ich kann hier wieder etwas schreiben und zuerst gibts mal ein Bild mit Aussicht … 181 m über London. Kleines Geschenk für meine „Alten Herrn“ zu seinem Geburtstag! Nur die Sonne hat nicht mitgespielt. Wembley konnten wir aber doch noch erkennen.

GLA Tower 42

Kopfgeld!

Juli 14, 2007

So … hier ist jetzt erstmal Schluss mit lustig! Die gute Nachricht zu erst, den Wettbewerb in Birmingham haben wir gewonnen und die anschliessende Feier war super und dann kommt doch glatt jemand auf die Idee sich meinen Rucksack unter den Nagel zu reissen …. samt Laptop und gerade frisch geschickt bekommen – Zumtobels Photokamera fuer den diesjaehrigen Wettbewerb … na ja, mein Kalender ist auch weg und ein paar andere Kleinigkeiten. Das waren tolle 10 Monate mit meinem feinen Asus … ich hoffe ja nur, dass der Typ auf der Flucht von irgendeinem Bus angefahren wurde …

Freitag der 13te …

Werde morgen mal auf der Brick Lane schauen, ob ich den nicht doch wiederfinde …

Bananen im Garten

Juli 7, 2007

plug

Also nachdem sich die „Jungfrau„bei mir nicht mehr meldete, habe ich beschlossen nun doch auf einen Internetanschluss in meiner Wohnung zu verzichten … macht ja auch nicht mehr soviel Spaß wie zur Anfangszeit – zuviel Spam. Ich habe irgendwo gelesen, dass die Anzahl an ernsthaften e-Mails, die täglich verschickt werden nicht mehr anwächst, weil die viele das chatten bevorzugen, anstatt sich, so wie ich gerade, durch

Berge von Spammails wühlen – fünf Punkte für GMX – den meisten Mist filtern die ja gut weg.

 

Eine andere Sache habe ich gestern im Büro geschickt bekommen und darum ist das hier jetzt auf Englisch…

A few months ago, TreeHugger Mark Ontkush wrote a post on his blog EcoIron titled Black Google Would Save 750 Megawatt-hours a Year. The post lays out the following train of thought. “An all white web page uses about 74 watts to display, while an all black page uses only 59 watts.” Google, which has a white background and gets about “200 million queries a day” could reduce global energy use by 750 Megawatt-hours a year by simply changing the color of its homepage to black. (For more detailed calculations and assumptions check out the original post here.)

 

In response to this post a black version of Google emerged called Blackle.com. According to Blackle’s homepage at publication time, 4,408.917 Watt hours have been saved by. The site encourages users to “make a difference today [by] … Blackling „energy saving tips“ or visit[ing] treehugger.com a great blog dedicated to environmental awareness.” Nice ideas. But how does the search measure up? Very well indeed. Give it a whirl yourself and start saving energy one search at a time. :: Blackle.com

Klingt interessant und jetzt habe ich wenigstens ein gutes Gewissen, wenn sich jemand über die doch etwas schwächere Hintergrundbeleuchtung meines Laptops lustig machen will – ich spare Energie. Ich kann mir sogar denken, dass wenn Microsoft und Adobe auch einen schwarzen Hintergrund für Word, Excel und Co. anbieten würden, man noch wesentlich mehr Energie sparen könnten – bei Allplan, Microstation und AutoCAD zeichnen wir ja auch vor schwarzem Hintergrund – was mir persönlich auch leichter fällt, weil die Augen nicht so schnell müde werden – es sei den, man hat einen Nachtschicht und es schon 5 Uhr morgens … da tut ein wenig „Kunst“licht vielleicht gut …

 

gute Überleitung …

cloude

 

bei der Finsternis, die hier seit Wochen herrscht erwäge ich gerade auch den Kauf einer „Tageslichtlampe“ gegen eine „Sommer-wie-Winterdepression“. Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Weg von der Arbeit doch ernsthaft gedacht: „was für ein wunderbares Herbstwetter“ – es ist Anfang Juli und um 18.30 ist es so dunkel wie normalerweise Ende Oktober, oder ähnlich. Ich hatte schon ganz vergessen, wie blauer Himmel aussieht – aber sie scheint wieder zumindest stunden- oder eher minutenweise.

sunshine

Da frage ich mich jetzt nur, ob es am Regenwaldähnlichen Dauerregen lag oder an der globalen Erwärmung im Ganzen. Laut Jeremy ist es auch das erste Mal, aber in unserem Innenhof wachsen echte Bananen

bananen

 

Die wohl ökologischsten Bananen in der ganzen Stadt – 0,0 CO² Emission (kein Transport und keine Hungerlöhne und Ausbeutung). Jetzt müssen sie nur noch gelb werden – und krumm!

 

Ansonsten läuft alles prima, aber es gibt auch immer was Neues … bei AHMM arbeite ich ja jetzt wieder an einen Wettbewerb. Wieder ein Hotel und jede Menge Sketch Up – ich glaube immer noch, dass es ein furchtbares Programm ist, auch wenn der neue Rechner im Büro ordentlich Dampf hat. Ich will hier ja nicht zuviel verraten, aber die Präsentation wird garantiert ein großer Spaß – wir sind ja alle Spielkinder … Nach diesem Wettbewerb werde ich hier auch mal ein paar Bilder zeigen können, hoffe ich.

 

Gestern war mal wieder „Partners Drink“ – nach dem Softball ja regelmäßig ausfallen musste wegen diverser Unwetter oder einfach nur pitschnassem Rasen (Glenn ist wieder fitt und muss keine Schlinge mehr tragen – ob er bald wieder spielen darf?) – wurden die bürointernen Sozialisierungsgelegenheiten rar … Gestern war aber wieder eine riesen Sause, diverse Neu Seeländerinnen habe ich aber nicht wieder gesehen (Schönen Gruß an Marco und Dominik)

street fair

 

Heute Abend gibt’s eine irisch-polnisch-englische Geburtstags und Hauseinweihungsparty – mit Kartoffelsoftball und Skifahren (?) … muss also noch los und ein Geschenk besorgen, danach werde ich mir wohl mal ins Kinetica Museum gehen um mir das erste Perpetuum Mobile anzuschauen (!!!) … mal sehen ob es endlich funktioniert … (Spiegel) – ist wohl ein guter Scherz. Anastasia ist dieses Wochenende in Cardiff und kann mir dabei

dann wohl auch nicht helfen…

 

Entschuldigung für den vielen Text – die Bilder die ich hier „eingestreut habe ich für Anja gemacht. Sie macht gerade ihre Masterthesis – allen, die auch daran werkeln, viel Erfolg. Meine Thesis habe ich ja verschoben … muss langsam überlegen, ob ich nicht etwas mit Hotels machen sollte an Stelle von Bahnhöfen?!

 

ach ja, die Sache mit den Bomben habe ich auch mitbekommen, hier im Eastend zeigte die Polizei Dauerpräsenz. Stundenlange Dauerbeschallung (ungelogen ununterbrochen) durch Sirene und drei Hubschrauber mit Suchscheinwerfer … und das ganze und 4 Uhr morgens – DANKE – aber das soll es hier auch gewesen sein – zuviel Aufmerksamkeit sollten man DENEN nicht zukommen lassen.

Nachtrag:

Da muss ich hier jetzt doch noch mal was richtig stellen. Der Trick mit dem Energie sparen funktioniert nur, wer einen der alten CRT-Monitore hat. Bei modernen Flachbildschirmen funktioniert das nicht. Die Hintergrundbeleuchtung ist eh immer an und um“das Schwarz darzustellen“ müssen die Pixel zusätzlich verdunkelt werden. Dies soll angeblich noch mehr Energie verbrauchen … Wikipedia

Smoke free!

Juli 1, 2007

nosmoking

Ich will meine Freude darüber nicht verbergen: Als Nichtraucher bin ich natürlich sau froh, dass man hier seit heute (1. Juli) nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen rauchen darf – außer ihr raucht eine Sheesha (gibt es dann bestimmt bald auch im praktischen Hosentaschenformat für unterwegs – die iSheesha im langweiligen Apple Design) … aber hier regt sich eh kaum einer auf.

Dabei will ich es abe auch belassen. Hoffe, dass die jenigen unter Euch, die doch noch rauchen, mich trotzdem weiterhin besuchen kommen

Nachtrag:

Habe jetzt endlich mal das richtige Schild „ausgehängt“. Das fiese mit dem Schädel gibt es wohl in Italien. Hier in London hängen jetzt seit einem Monat diese Schilder.Da ich ja gerade mitbekomme, wie sich in Deutschland alle verrückt machen und wild diskutieren … in London hat man es einfach hingenommen und aktzeptiert. Kaum Gemurre und Gezeter … vor allem keine Ausnahmeregelungen. Man fühlt sich auch Nachts viel sicherer, weil so viele Menschen auf der Straße sind … auch wenn es regnet. Ich glaube nicht, das in England jetzt weniger Leute in die Pubs gehen … fühlt sich zumindest nicht so an … außer, dass man als Nichtraucher schneller einen Sitzplatz findet.